|
Wie
entsteht Akne?
Bei
Akne handelt es sich um geschwollene und entzündete Talgdrüsen
in der Haut. Talg ist ein Gemisch aus Fetten und Säuren und
hat eine ganz wichtige Funktion: er überzieht unsere Haut mit
einer hauchdünnen Schicht und schützt sie so vor dem Austrocknen.
Eine Talgdrüse besteht aus einem kleinen Beutel, in dem der
Talg gebildet wird und aus einer engen Öffnung. Der Talg kann
nun in dieser haarfeinen Öffnung steckenbleiben und eintrocknen,
dadurch entsteht im Inneren der Drüse ein Talgstau.
Der
eingetrocknete Talg in der Öffnung verhornt und ist sichtbar
als ein dunkle Pünktchen, man spricht auch von einem Mitesser
(Komedonen), der sich gebildet hat. Diese Komedonen können
sich mit dem Hautkeim Propionibacterium acnes besiedeln und zu einer
stark entzündlichen Reaktion führen. Die Akne befällt
vor allem das Gesicht und den oberen Stamm. Narbige Abheilung und
Keloidbildung kännen ein großes kosmetisches Problem
darstellen.
Die
Behandlung der Akne ist langwierig. Die befallene Haut sollte täglich
mit einer gewöhnlichen Seife gewaschen werden. Lokal werden
manchmal Präperate zur Schälbehandlung und Desinfektion
eingesetzt. Bei schweren Akneformen werden Antibiotika über
längere Zeit eingenommen. Es gibt keinen gesicherten Hinweis
für einen Zusammenhang zwischen Akne und Ernährung.
Eine
Akne kann bei Jugendlichen eine schwere psychische Belastung darstellen
und Bemerkungen wie: "Wenn du älter bist, verschwindet´s
von alleine!" können die Problematik allenfalls verschlimmern.
Eine konsequente Behandlung der Akne ist von entscheidender Bedeutung,
zumal wirksame Therapeutika zur Verfügung stehen.
|