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Im
Alter von etwa 30 Monaten ist das Milchgebiss vollzählig. Zähnchen
kriegen ist keine Krankheit, sondern ein ganz selbstverständlicher
Schritt in der Entwicklung Ihres Kindes. Das Zahnen ist gewöhnlich
auch nicht mit Schmerzen, hohem Fieber oder Durchfall verbunden;
es kann allerdings eine leichte Rötung des Zahnfleisches auftreten.
Nur manchmal steigt beim Durchbruch der Zähne die Temperatur leicht
an. Schwere Komplikationen als Folge von Infektionen treten jedoch
nur selten auf. Es wäre falsch, alle Erkrankungen, die in dieser
Zeit vorkommen, auf die Zahnung zurückzuführen.
So
werden Kinderzähne gepflegt Natürlich wünschen Sie Ihrem Kind später
gesunde Zähne. Um dieses Ziel zu erreichen, sind gemeinsame Anstrengungen
notwendig: Sie sollten von Anfang an etwas dafür tun. Organisationen
der Kinderärzte und der Zahnärzte empfehlen schon vom Säuglingsalter
an die regelmäßige Gabe von Fluoridtabletten, um das Risiko einer
Karies(Zahnfäule-)Entwicklung gering zu halten. Fragen Sie bitte
Ihren Arzt danach.
Wichtig
ist auch das regelmäßige Putzen der Zähne. Zuckerhaltige Nahrungsmittel
bilden auf den Zähnen einen Belag, der den Nährboden für die Karieserreger
abgibt. Dieser Belag muss beim Zähne putzen entfernt werden. Wenn
die ersten acht Milchzähne da sind, sollten Sie mit der Zahnpflege
beginnen: die Zähne nach der letzten Abendmahlzeit mit Wattestäbchen
oder Mull-Läppchen putzen. Zwischen eineinhalb und zwei Jahren sollte
das Kind dann eine kleine Kinderzahnbürste bekommen. Eine Zahncreme
braucht es jetzt noch nicht (damit können Sie noch bis zum 3. Geburtstag
warten).
Die
beste Methode zum Erlernen des Zähneputzens: Nachahmungstrieb ausnutzen,
Kind mit der Zahnbürste spielen lassen, dann richtig putzen. Üben,
Zähnchen zeigen, Mund öffnen und schließen. Immer den Kopf festhalten!
Am besten stellt man sich hinter das Kind, umfaßt mit der linken
Hand den Unterkiefer. In dieser kuscheligen Stellung machen Kinder
den Mund willig auf.
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